Historisch

Die vollständigen Beiträge dieser Kategorie kannst Du in den angegebenen Ausgaben von „Supertrabi“ auf den jeweiligen Seiten weiterlesen.
Mehr dazu im Heft auf Seite 44.

Zu Gast in einer ZeitWerkStadt ­voller Geschichte(n)

Von Olaf Seifert (Text und Fotos)

Frankenberg in Mittelsachsen ist eng mit der Geschichte von Framo und Barkas verbunden – und genau hier trafen sich am 13. und 14. Juni 2026 wieder die Freunde der traditionsreichen Nutzfahrzeuge. Auf der Wiese hinter der ZeitWerkStadt präsentierten sich liebevoll restaurierte Barkas B1000, seltene Framo-Modelle und außergewöhnliche Umbauten. Selbst Gäste aus der Schweiz nahmen mehr als 700 Kilometer Anreise auf sich.

Zwischen Camping, Benzingesprächen, Rundfahrt und Museumsbesuch wurde deutlich, wie vielseitig Framo und Barkas einst eingesetzt wurden – und mit welcher Begeisterung ihre Besitzer dieses Stück Fahrzeuggeschichte heute erhalten. Auch Trabant, W50 und die Freunde von InterTrab bereicherten das Treffen …

Mehr dazu im Heft auf Seite 37.

Ein Tag im Zeichen des Trabant nT

Von Thomas Müller, InterTrab

Ein elektrischer Trabant, modern interpretiert und trotzdem unverkennbar Trabi: Der Trabant nT sorgte 2009 als Konzeptfahrzeug für Aufsehen. In Zwickau konnten InterTrab-Mitglieder den hellblauen Prototypen nun aus nächster Nähe erleben – gemeinsam mit seinem Designer Nils Poschwatta. Welche klassischen Trabant-Elemente stecken im Entwurf? Welche Ideen sollten den nT einfach, praktisch und zukunftsfähig machen? Und wie sähe die Autowelt aus, wenn dieser Elektro-Trabi tatsächlich in Serie gegangen wäre?

Mehr dazu im Heft ab Seite 32.

dreißig Jahre InterTrab – wie es in den Neunzigern begann

Von Olaf Seifert

Was 1994 mit einem Trabi-Treffen in Zwickau begann, entwickelte sich zu einer starken Gemeinschaft für den Erhalt des Trabant. Aus Treffen, Freundschaften und dem gemeinsamen Einsatz gegen Verschrottung und Fahrverbote entstand 1996 das Internationale Trabant-Register InterTrab. Eng damit verbunden ist auch die Geschichte der Supertrabi. Zum 30-jährigen Vereinsjubiläum blicken wir zurück auf engagierte Trabant-Freunde, wichtige Meilensteine und ein Ziel, das bis heute gilt: automobile Geschichte lebendig halten …

Mehr dazu im Heft auf Seite 54.

Robur-Werke – Nutzfahrzeuge aus Zittau in der Oberlausitz

Von Richard Malchow

In Folge 20 der Supertrabi-Serie „Autos auf den Straßen der DDR“ geht es um die Geschichte der Robur-Werke in Zittau. Aus den Phänomen-Werken entwickelte sich einer der bedeutenden Nutzfahrzeughersteller der DDR. Modelle wie Granit, Garant, LO 2500 und LO 3000 prägten über Jahrzehnte das Straßenbild und wurden in zahlreiche Länder exportiert. Der Beitrag zeichnet den Weg von Gustav Hillers Anfängen über die DDR-Produktion bis zum Ende des Fahrzeugbaus nach der Wende nach …

Mehr dazu im Heft auf Seite 12.

Mit „Trabantje” nach Berlin

Von Marc Willems, ­Boutersem in Belgien

Für Annelies und Marc Willems erfüllte sich 2026 endlich der lang gehegte Wunsch einer Berlin-Reise. Mit ihrem Wohnmobil „Trabantje“ erkundeten die belgischen Trabant-Fans eine Woche lang die Hauptstadt. Auf dem Programm standen Berliner Mauer, Brandenburger Tor, Checkpoint Charlie, Trabi-Museum und East Side Gallery. Auf der Rückreise wartete in Neuruppin noch eine besondere Kuriosität: ein Trabant als Storchennest auf einem hohen Mast …

Heftseite 54

Langes Leben per Gesetz – warum DDR-Produkte oft unkaputtbar sind

Von Richard Malchow

Wer kennt das nicht? Kurz nach Ablauf der Garantie ist das Elektrogerät plötzlich kaputt und eine Reparatur selten wirtschaftlich. Das war doch früher nicht so, zumindest nicht im Osten unserer Republik. DDR-Kühlschränke, Waschmaschinen oder Rührgeräte funktionieren zum Teil bis heute. Warum eigentlich? Zufall oder steckt System dahinter? Welche Gründe könnte es in der DDR gegeben haben, möglichst langlebige Produkte zu entwickeln.

Sero in der DDR: Als Nachhaltigkeit Staatsräson war

Von Richard Malchow

Wenn der heutige Westen über Recycling und Ressourcenschonung spricht, klingt das oft nach einer modernen Errungenschaft. Doch werfen wir einen Blick zurück in die gerne als rückständig bemitleidete DDR, dem Westen stets hinterherhinkend. In puncto Kreislaufwirtschaft war der Osten Deutschlands damals schon weiter. Das System hieß SERO – die Sekundärrohstofferfassung.

35 Jahre nach dem Aus des Trabant in Zwickau

Von Richard Malchow

Im Frühjahr 2026 jährt sich ein Datum, das die Zäsur der ostdeutschen Industriegeschichte wie kaum ein zweites symbolisiert. Vor exakt 35 Jahren, am 30. April 1991, verließ der letzte Trabant die Montagehallen der Sachsenring Automobilwerke GmbH. Damit endete nach 3.096.099 Einheiten nicht nur die Produktion des „Volkswagens des Ostens“