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Heftseite 8

Klitzekleines, aber feines Treffen in Österreich

Von René Frank aus Allstedt, Sachsen-Anhalt

Der Zufall wollte es, dass ich Ende 2024 eine Nachricht von einem längst „verschollenen” Freund bekam mit der Bitte, für eine MZ ES 250/2 die Zulassung und den Fahrzeugbrief zu senden. So erfuhr ich, dass es 2025 in Österreich ein familiäres Treffen geben sollte. Endlich wieder eine richtige Tour! Los ging es von Allstedt nach Abtenau, einem Ort hinter Salzburg, am 23. Juli um 23 Uhr…

Im Juni

Trabantclub Schweiz auf Frühlingstour

Von Patrice Meister

An 12. April fanden sich ein Wolga, ein Wartburg, ein Barkas und zwei Trabis auf dem Flugplatz Birrfeld im Kanton Aargau zur 2026er-Frühlingsfahrt des Trabantclubs Schweiz ein. Ziel war der Bözberg und die dortige Gaststätte „Vier Linden”. Das schlechte Wetter an dem Sonntag tat der guten Stimmung keinen Abbruch.

Im Juni

Robur-Werke – Nutzfahrzeuge aus Zittau

Von Richard Malchow

Die 20. Folge der Supertrabi-Serie „Autos auf den Straßen der DDR” widmet sich erstmals keinem Pkw, sondern Lkw und Bussen. Im Straßenbild der DDR waren Robur-Fahrzeuge allgegenwärtig. Robuste Nutzfahrzeuge wurden in Zittau, im Südosten Sachsens gelegen, über Jahrzehnte erfolgreich gefertigt. Den Anfang nahmen die Robur-Werke in einer kleinen Fahrradschmiede.

Im Juni

53. Motorrad-Wintertreffen im Januar auf der Augustusburg

Von Claus Uhlmann

Endlich mal wieder richtiges Winterwetter! Das mögen viele der circa 450 Motorradfahrer gedacht haben, als sie am zweiten Januarwochenende 2026 zur altehrwürdigen Augustusburg in Sachsen fuhren. Bei teilweise verschneiten und verwehten Straßen war die Anfahrt eine echte Herausforderung.

Im Juni

W50 feierte 2025 seinen 60. Geburtstag

Von Christian Frankenberger, Allgäu (Bayern)

Nicht nur der Trabant P601 Universal hatte 2025 Grund zum Feiern. Auch der Allzweck-Lkw IFA W50, der genau wie der Trabant die Straßen der DDR prägte, beging voriges Jahr sein 60. Produktionsjubiläum. Am 1. Juli 1965 startete die Serienproduktion im brandenburgischen Ludwigsfelde. Der runde Geburtstag wurde im August ’26 im dortigen Stadt- und Technikmuseum Ludwigsfelde gewürdigt

Im Juni

Der Steinbusch ruft und Nossen feiert

Von Jens „Schraube” Maretzky

Das 22. Trabant- und IFA-Fahrzeugtreffen findet vom 7. bis 9. August 2026 auf dem Steinbusch in Nossen statt. Die Noss’ner Trabantfreunde laden ein zu Benzingesprächen und einem familiären Fest. Unter anderem mit Rundtour zur „Alten Schmiede” in Großschirma, Orientierungsfahrt, Pokalverleihung sowie Stimmung pur im Festzelt.

Heftseite 34

16. Treffen der RT 125 Fahrer in Dorfchemnitz am 29. und 30. August 2026

Von Claus Uhlmann

2006 überlegten einige Motorradfreunde, wie viele der kleinen RT-125-Maschinen wohl noch auf den Straßen unterwegs sind. Aus der Idee entstand ein inzwischen sehr populäres Treffen im Erzgebirge. Das 20-jährige Jubiläum im Spätsommer 2026 in Zwönitz-Dorfchemnitz soll ein besonderes Treffen werden. Offizieller Beginn ist am Samstag, den 29. August gegen Mittag.

Heftseite 38

OMMMA: Europas Bühne für Ostblock-Fahrzeuge

Von Beate Schöne

Die OMMMA ist immer wieder ein Erlebnis. Das 26. Ost-Mobil-Meeting Magdeburg (OMMMA) lockte 2025 jede Menge Fans, Sammler und Neugierige in die Hauptstadt Sachsen-Anhalts. Längst ist die OMMMA zum größten Treffen seiner Art in Europa avanciert. Ab Samstag, den 30. August wurde der Elbauenpark wieder zur großen Bühne für historische Ost-Fahrzeuge.

Heftseite 41

Schweriner Oldtimer-Treffen künftig in Ludwigslust

Von Beate Schöne

Die Schweriner Oldtimertreffen des Vereins IFA Mecklenburg-Vorpommern waren einst die größten IFA- und Oldtimer-Feste in ganz Norddeutschland, doch dann kam Corona… Nach sechs Jahren Pause ging es 2025 wieder los: in Ludwigslust. Es war ein Erfolg und so ist dort für Oktober 2026 eine Neuauflage geplant.

Heftseite 40

Groß Laasch: Alte Liebe rostet nicht

Von Beate und Ingolf Schöne, Schwerin

Am 6. September 2025 füllte sich der Feuerwehrübungsplatz im mecklenburgischen Groß Laasch mit guter alter Technik. Um die 200 Oldtimer-Besitzer feierten die zwölfte Auflage des Treffens. Es eine rein private Veranstaltung, die von den Enthusiasten Ottmar Saffan und Ingo Ortmann organisiert wird.

Heftseite 54

Langes Leben per Gesetz – warum DDR-Produkte oft unkaputtbar sind

Von Richard Malchow

Wer kennt das nicht? Kurz nach Ablauf der Garantie ist das Elektrogerät plötzlich kaputt und eine Reparatur selten wirtschaftlich. Das war doch früher nicht so, zumindest nicht im Osten unserer Republik. DDR-Kühlschränke, Waschmaschinen oder Rührgeräte funktionieren zum Teil bis heute. Warum eigentlich? Zufall oder steckt System dahinter? Welche Gründe könnte es in der DDR gegeben haben, möglichst langlebige Produkte zu entwickeln.

Sero in der DDR: Als Nachhaltigkeit Staatsräson war

Von Richard Malchow

Wenn der heutige Westen über Recycling und Ressourcenschonung spricht, klingt das oft nach einer modernen Errungenschaft. Doch werfen wir einen Blick zurück in die gerne als rückständig bemitleidete DDR, dem Westen stets hinterherhinkend. In puncto Kreislaufwirtschaft war der Osten Deutschlands damals schon weiter. Das System hieß SERO – die Sekundärrohstofferfassung.

100 Jahre Mythos Horch 8

Von Olaf Seifert

Vor 100 Jahren wurde der von Paul Daimler entwickelte Achtzylindermotor vorgestellt. Der „Horch 8” wurde schnell zum Symbol für Wertigkeit, Zuverlässigkeit und Eleganz. In der Anfang 2026 eröffneten Sonderausstellung „100 Jahre Horch 8 – auf den Spuren eines Mythos” präsentiert das August Horch Museum Zwickau 13 exklusive Automobile. Die Exposition ist bis 10. Januar 2027 im Museum an der Audistraße 7 zu erleben.

Mehr unter: www.horch-museum.de

Heftseite 28

Trabi goes Route 66

Von Patrick Friedrich, Vockfey (Niedersachsen)

Vier Männer, zwei Trabis, ein Traum – 2026 erfüllen sich Patrick und seine Mitstreiter Matthias, Michael und Torsten den langgehegten Traum, die legendäre US-Fernstraße „Route 66” komplett zu fahren. Von Chicago am Michigansee bis nach Los Angeles am Pazifik. 52 Tage plant das Quartett für den Mammut-Trabi-Trip. Rund 6.600 Kilometer stehen dabei an – bei erwarteten Temperaturen zwischen fünf und reichlich dreißig Grad Celsius…

Heftseite 12

„So viel Leistung, das gibt es doch gar nicht!?“

Von Andreas Jacob aus Zaberfeld, Baden-Württemberg

Ich wurde 1958 in Thüringen geboren und wuchs dort auf. Nach der Lehre als Werkzeugmacher hat mich der ­Motorsport begeistert. Zuerst war ich in einem Rallye-Trabant als Co-Pilot aktiv, später saß ich selbst hinter dem Lenkrad. 1982 sollte dann perfekt werden, ich beantragte eine Rundstreckenlizenz. Jedoch musste ich ein Jahr lang Bergrennen fahren, um die erträumte Zulassung zu bekommen. Das Rennauto hatte alle erforderlichen Umbauten aus dem Rallye-Fahrzeug erhalten. Bei den Bergrennen blieb das noch alles im kleinen Rahmen und ich fuhr im hinteren Mittelfeld mit. Sobald es 1983 auf die Rennstrecke ging, war alles anders…

Heftseite 32

Tief im Walde wird gefeiert

Von Reinhard (Reini) Müller

Im Wald, romantisch von hohen Tannen umgeben, ruhig und leicht versteckt steht die Waldhütte der Gemeinde Kloten im Kanton Zürich. Am 13. Dezember 2025 war die Stimmung fröhlich, an einem stimmungsvollen Samstagabend mit Kaminfeuer und gut gelaunten Gästen. Die Mitglieder des Trabantclubs Schweiz trafen sich zur traditionellen Vereinsweihnachtsfeier…

An der Wiege von Framo und Barkas

Von Olaf Seifert

Bereits zum 16. Mal ist das mittelsächsische Frankenberg im Frühsommer 2026 Gastgeber eines großen Framo- und Barkas-Treffens. Parallel findet an dem Wochenende des 12. bis 14. Juni rund um den Markt das Stadtfest statt. Die perfekte Ergänzung beider Formate. Mit dem Oldtimertreffen erinnern die Organisatoren an die Geschichte zweier legendärer Fahrzeugmarken, welche Stadt und Region im 20. Jahrhundert prägten. Präsentiert werden die Kult-Mobile auf dem Areal der Zschopau-Aue, direkt neben dem Erlebnismuseum „ZeitWerkStadt”.

Wussten Sie, dass jede Menge Erfindungen, die die Welt veränderten, aus Sachsen kommen? Etwa die erste moderne Zeitung der Welt, Deutschlands erster Kosmonaut oder der Kaffeefilter? Im Erlebnismuseum ZeitWerkStadt entdecken die Besucher Sachsens Pioniergeist – ein spannendes Erlebnis für die ganze Familie. So sind neben originalen Exponaten von Framo und Barkas auch Raritäten der Stadtgeschichte zu sehen. All das wird topmodern präsentiert, begeistert Kinder und Jugendliche ebenso wie ältere Semester. Mit der Sonderausstellung „Gesammelt. Gerettet. Gezeigt” erinnert die ZeitWerkStadt ab dem Sommer 2026 an „30 Jahre Fahrzeugmuseum Frankenberg” und das Engagement vieler Menschen, die die Geschichte des Fahrzeugbaus der Region bewahrten. Die Ausstellung lädt dazu ein, diese Geschichte(n) des Sammelns, Bewahrens und Weitergebens technischer Erinnerung zu würdigen.

Framo war eine sächsische Automobilmarke, die ab 1927 Kleintransporter und bald auch kleine Pkw herstellte. Der Name leitet sich ab von der Produktionsstätte, den Frankenberger Motorenwerken. Bereits 1923 gründeten der dänische Fabrikant Jørgen Skafte Rasmussen sowie die Ingenieure Blau und Figura die Metallwerke Frankenberg/Sa. GmbH. Der Betrieb arbeitete anfangs nur für Rasmussens Zschopauer DKW-Motorradwerk. Man lieferte Sättel, Kupplungen, Vergaser, Gepäckkoffer und weitere Motorradteile. Bald nutzten auch andere Motorradhersteller die Qualität aus Frankenberg. So wuchs die Belegschaft von ursprünglich dreißig Arbeitern auf siebenhundert Beschäftigte 1929. Bei DKW arbeitete man an Kleinwagen und so sollte in Frankenberg ein preiswerter kleiner Pkw entstehen – einfach, billig und leistungsfähig. Es entstanden Dreiräder in vielen Varianten. In Frankenberg begann man die Entwicklung 1927. Nach dem 2. Weltkrieg setzte die IFA unter dieser Marke die Produktion von Kleintransportern im nahen Hainichen fort und 1957 erfolgte die Umbenennung in VEB Barkas-Werke. Kurz darauf wechselte der Firmensitz nach Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz). Neben den Barkas-Kleintransportern wurden Stationärmotoren sowie Motoren für den Trabant und später auch für Volkswagen gebaut. Nach der Wende entwickelte sich der Betrieb innerhalb der Volkswagen Sachsen GmbH zu einem Hersteller von Motoren und anderen Fahrzeugkomponenten.

Die Tradition lebt auch zu Framo-Barkas-Stammtischen im Hause der ZeitWerkStadt weiter. Unter dem Motto „Ost-Klassiker. Echt. Erzählt.” treffen sich Liebhaber der sächsischen Automobilgeschichte, um Erinnerungen zu teilen, Geschichten zu hören und über die legendären Fahrzeuge aus Frankenberg ins Gespräch zu kommen. Ehemalige Barkas-Werker berichten aus erster Hand von ihrer Zeit im Betrieb, erzählen Anekdoten aus der Produktion und geben spannende Einblicke in die Entstehung der bekannten Transporter, die fester Bestandteil des DDR-Alltags waren. Der Stammtisch ist offen für alle, die sich für Industriegeschichte, Oldtimer und ostdeutsche Fahrzeugkultur interessieren – vom ehemaligen Werksmitarbeiter bis zum jungen Schrauber von heute. Die Stammtischreihe wird fortgesetzt mit Terminen am 11. September und 11. Dezember. Beginn im Erlebnismuseum ZeitWerkStadt ist jeweils 14 Uhr.

 

www.zeit-werk-stadt.de


Ein B1000 als Kleinlöschfahrzeug Typ KLF-TS 8. Foto: Olaf Seifert


Vorn zwei Barkas V 901/2, links dahinter der Prototyp des Barkas B1100. Rechts „aufgebockt” ein Framo V 501, wie er 1941 bis 1943 sowie 1949 bis 1951 im benachbarten Hainichen gebaut wurde. Foto: Olaf Seifert

 

Heftseite 50

Dreißig Jahre Intertrab

Von Christian Frankenberger und Olaf Seifert

Im Jahr 2026 begeht der Verein Intertrab den 30. Gründungstag. Die Idee zum Internationalen Trabant-Register e. V. stammt von Trabi-Freunden aus Nordrhein-Westfalen. Dort gab Uli Danz, Mitglied im Trabi-Club NRW, bereits in den frühen 1990er-Jahren ein klubunabhängiges Magazin mit dem Titel „Du und dein Trabant” heraus, das fünfmal im Jahr im Selbstverlag erschien. Der Wuppertaler ergriff die Initiative zur Gründung des Vereins InterTrab. Die erforderlichen organisatorischen Arbeiten übernahm Edgar Haschke aus Chemnitz. Beruflich arbeitete „Eddi” bei der WVD-Mediengruppe in Chemnitz, wo er für den Aufbau der Vertriebsorganisation zuständig war, sich aber zugleich federführend um die Internationalen Trabantfahrer-Treffen (ITT) auf dem Zwickauer Flugplatz und das Magazin „Supertrabi” kümmerte. Am 29. Juni 1996 fand die Gründungsversammlung im Vereinsheim des Trabant-Clubs Mühlhausen statt. Zum ersten Vorsitzenden wurde Ulrich Danz gewählt. Oberste Ziel des Vereins war und ist bis heute „der Erhalt des Kulturgutes Trabant”

12. Trabant- & VW-Bus-Treffen

Von Uwe Tautz

Der Pälitzsee in Kleinzerlang ist vom 30. Juli bis 2. August 2026 die Bühne für das 12. Trabant- und VW-Bus-Treffen. Alle Ost- und West-Oldtimer sind herzlich willkommen.  Die Teilnehmer erwartet wieder eine bunte Mischung aus klassischem DDR-Charme und legendären VW-Bussen. Kein reines Trabant- oder IFA-Treffen, sondern ein Event für alle Freunde der automobilen Vergangenheit, die Benzingeruch lieben und sich auf nette Gespräche und eine familiäre Atmosphäre freuen. Die besondere Stimmung entsteht durch den Austausch zwischen den Teilnehmern, die hier nicht im hektischen Festivalbetrieb, sondern in entspannter, familiärer Umgebung feiern.

Alles begann im kleinen Kreis von Trabant- und IFA-Fahrern, doch mit der Zeit hat das Treffen am Pälitzsee im Rheinsberger Ortsteil Kleinzerlang bei unterschiedlichsten Oldtimer-Fans einen guten Namen erworben. Namentlich finden mehr und mehr VW-Bus-Fans den Weg in den Norden Brandenburgs. Rückblickend auf das Treffen Anfang August ’25 erfuhren die Macher viel positive Resonanz. Auch Volkswagen-Busse kamen etliche mehr auf den Platz als in den Vorjahren. Sie standen nicht mehr separat hier und da, sondern als Gruppe, sodass Ostfahrzeug- und VW-Freunde noch besser zueinander fanden. Die Versorgung der Teilnehmer erfolgte durch einen Gastronomen, der auch 2026 wieder mit von der Partie(y) ist und sich noch besser auf die Besucherwünsche einstellen will. Ansonsten sind auch alle Sponsoren vom Vorjahr wieder am Start und wir hoffen, dass unsere Fangemeinde wächst.

Parallel findet das Pälitzseefest statt, das 2026 in der 42. Auflage noch festlicher begangen wird. Nur fünzig Meter entfernt, am idyllischen Pälitzsee, genießen die Gäste die Sonne, können mit der Familie entspannt im klaren See baden und vielfältige Angebote nutzen, darunter die legendäre Baumstammregatta erleben. Beim 42. Pälitzseetreffen sorgen Livemusik auf der großen Bühne, Spiele auf dem Platz und ein Mega-Abschlussfeuerwerk für die perfekte Stimmung.

www.trabantundvwbustreffen.de

Instagram: Trabant_und_VW_Bus_Treffen

 

Ein Programm, das sich gewaschen hat – es lohnt sich den Pälitzsee anzusteuern.
Ein Programm, das sich gewaschen hat – es lohnt sich den Pälitzsee anzusteuern.

Titel Bild: Willkommen beim 12. Pälitzseetreffen in Kleinzerlang! Im Bild das Empfangstor bei der elften Auflage im Sommer 2025. Termin in diesem Jahr: das Wochenende vom 30. Juli bis 2. August. Foto: Uwe Tautz

 

Titelbildbeschreibung: Willkommen beim 12. Pälitzseetreffen in Kleinzerlang! Im Bild das Empfangstor bei der elften Auflage im Sommer 2025. Termin in diesem Jahr: das Wochenende vom 30. Juli bis 2. August. Foto: Uwe Tautz

30 Jahre Sachsenring IG Wernigerode

Von Thomas Jödecke

Der 30. Geburtstag der Sachsenring IG Wernigerode soll gebührend gefeiert werden. Vom 31. Juli bis 2. August 2026 laden wir nach Derenburg am Harz zu unserem Jubiläum in die Wernigeröder Straße 56 a ein. Geplant ist ein Treffen mit Menschen, die uns in den letzten Jahren begleiteten, sowie mit Händlern und Geschäftsleuten, die durch unser gemeinsames Hobby unterstützten.

Unsere Köpfe rauchen vor diesem runden Fest, um das Jubiläum unvergesslich zu gestalten. Es wird für Getränke und Speisen gesorgt sein und auch an abwechslungsreichem Entertainment soll es nicht fehlen. Unsere Interessengemeinschaft hat in den vergangenen drei Jahrzehnten viele Wegbegleiter auf gemeinsamen Treffen kennengelernt – und genau diese Menschen sollen sich durch unsere Einladung angesprochen fühlen. Da die Organisation einer so großen Veranstaltung viele Kosten und Planungsschritte umfasst muss es eine verbindliche Anmeldung geben. Wer an dem Wochenende vom 31. Juli bis 2. August mit uns feiern will, bitte zeitnah anmelden.

Dies ist per E-Mail möglich an: anmeldung@sachsenring-ig.de

Auch auf Facebook und Instagram sind wir unter Sachsenring IG zu finden. Folgt uns dort und bleibt immer aktuell dabei. Fragen zur Veranstaltung beantwortet Sebastian Wolter, Mobil: 0171 7109147.

Titelbildbeschreibung: Die Mitglieder und Freunde der Sachsenring IG Wernigerode freuen sich auf Geburtstagsgäste am Wochenende vom 31. Juli bis 2. August in Derenburg, einem Ortsteil der Harzstadt Blankenburg. Foto: Sachsenring IG Wernigerode

 

Dieses Bild entstand bei der gemeinsamen IG-Sommerfahrt 2025 nach Ungarn. Den Bericht dazu lesen Sie in der Supertrabi-Dezember-Ausgabe 2025 (Heft 123) ab Seite 38. Foto: Sachsenring IG Wernigerode
Dieses Bild entstand bei der gemeinsamen IG-Sommerfahrt 2025 nach Ungarn. Den Bericht dazu lesen Sie in der Supertrabi-Dezember-Ausgabe 2025 (Heft 123) ab Seite 38. Foto: Sachsenring IG Wernigerode


Rundes Programm zum runden Jubiläum der Sachsenring IG Wernigerode.

Doppeljubiläum im Weimarer Land

Von Reinhard Müller

Gleich nach der Wende wollten viele im Osten nichts mehr mit dem Trabant, dem Relikt der vergangenen Republik, zu schaffen haben. Ein neues, moderneres und vor allem westliches Fahrzeug musste her. Doch nicht alle in den neuen Ländern dachten so; in Weimar und Umgebung nahmen sich Leute der verlassenen Wägelchen aus der Sachsenring-Manufaktur an. Bis 2006 pflegten diese Enthusiasten lockeren Kontakt, veranstalteten Ausfahrten oder kleine Treffen und pflegten so die Geschichte der beinahe vergessenen Fahrzeuge. Dann starteten sie durch, gründeten einen eigenen Verein: das Trabi-Tam Thüringen – Weimar Land e. V. (TTT). Jetzt soll der 20. Geburtstag gebührend gefeiert werden und 30. Jubiläumstreffen gleich mit.

Am Wochenende des 27. und 28. Juni sind alle Freunde von Trabant, Wartburg, Barkas und der anderen Fahrzeuge, die in der DDR unterwegs waren, eingeladen ins Vereinshaus nach Hottelstedt bei Weimar. Das Trabi-Team Thüringen feiert sein 30. Treffen mit Spielen, Wettbewerben, Livemusik und gutem Essen. Dazu gibt’s eine herausfordernde Rundfahrt mit Wettbewerbsfragen. Wie gewohnt werden zahlreiche Pokale vergeben. Es lohnt sich unbedingt, an dem letzten Juniwochenende mit dem Ostfahrzeug nach Hottelstedt zu reisen. Voranmeldungen sind erwünscht.

www.trabi-team-thueringen.de

 


Das Treffen auf dem Platz des langjährigen Partners, des Supermarkts Real, in Weimar-Süßenborn 2008. Damals schon wurde es dank des großen Zuspruchs aus der Szene ziemlich eng. Foto: TTT
Für die TTT-Mitglieder werden Seminare rund ums Trabi-Thema organisiert. Hier die Teilnehmer eines solchen Kurses mit Dr. Werner Reichelt (mittlere Reihe, mit Schlips), einem Vater des Trabant und maßgeblicher Entwickler der Kunststoffkarosserie. Foto: TTT

 


Schon im Mai 2010 ist es soweit, Vereinshaus und „Ostauto-Paradies Hottelstedt” werden eröffnet. Foto: TTT

Nach dem Trabanttreffen Schweiz 2012 in Aarau wird vor der weiten Fahrt zurück nach Weimar ein letztes Gruppenbild auf den Jurahöhen in der Westschweiz geschossen. Seit vielen Jahren besteht eine tiefe Freundschaft zwischen den Thüringern und dem Trabant-Club Schweiz. Foto: Trabant-Club Schweiz

Nach dem Trabanttreffen Schweiz 2012 in Aarau wird vor der weiten Fahrt zurück nach Weimar ein letztes Gruppenbild auf den Jurahöhen in der Westschweiz geschossen. Seit vielen Jahren besteht eine tiefe Freundschaft zwischen den Thüringern und dem Trabant-Club Schweiz. Foto: Trabant-Club Schweiz

 

Die sonntägliche Abschlussfahrt führt traditionell zum Weimarer Marktplatz. Auch zur 20. Auflage 2015 war er dicht mit Ost-Autos gefüllt. Über 200 Fahrzeuge nahmen an dem Treffen teil. Foto: TTT
Die sonntägliche Abschlussfahrt führt traditionell zum Weimarer Marktplatz. Auch zur 20. Auflage 2015 war er dicht mit Ost-Autos gefüllt. Über 200 Fahrzeuge nahmen an dem Treffen teil. Foto: TTT

Nicht fehlen darf 2026 ¬– zum 30. Geburtstag des Treffens und des 20. des Gastgebervereins – die traditionelle Fahrt nach Weimar. Sie ist für Touristen und die Bevölkerung der Klassikerstadt ein Ereignis. Das Bild entstand 2025, als die Teilnehmer bereits auf das runde Fest am 27. und 28. Juni 2026 einstimmten. Foto: TTT
Nicht fehlen darf 2026 ¬– zum 30. Geburtstag des Treffens und des 20. des Gastgebervereins – die traditionelle Fahrt nach Weimar. Sie ist für Touristen und die Bevölkerung der Klassikerstadt ein Ereignis. Das Bild entstand 2025, als die Teilnehmer bereits auf das runde Fest am 27. und 28. Juni 2026 einstimmten. Foto: TTT

Das Museum „Ostauto-Paradies Hottelstedt”, die Umgebung und der neue Parkplatz aus der Vogel- beziehungsweise Drohnenperspektive. Foto: TTT

Das Museum „Ostauto-Paradies Hottelstedt”, die Umgebung und der neue Parkplatz aus der Vogel- beziehungsweise Drohnenperspektive. Foto: TTT

 

Titelbildbeschreibung: Die Macher des 10. Trabi-Treffens in Weimar-Süßenborn Ende Mai 2005 stellten sich nach dem Aufbau dem Fotografen. Im Jahr drauf wurde das Trabi-Team Thüringen – Weimar-Land (TTT) gegründet, das seither die Treffen organisiert. Foto: TTT

35 Jahre nach dem Trabant-Aus in Zwickau

Von Richard Malchow

In Frühjahr 2026 jährt sich ein Datum, das die Zäsur der ostdeutschen Industriegeschichte wie kaum ein zweites symbolisiert. Vor 35 Jahren, am 30. April 1991, verließ der letzte Trabant die Montagehallen der Sachsenring Automobilwerke GmbH in Zwickau. Damit endete nach 3.096.099 Einheiten nicht nur die Produktion des „Volkswagens des Ostens”, sondern ein Kapitel automobiler Eigenständigkeit, das von technischem Erfindungsgeist unter den Vorzeichen der Mangelwirtschaft geprägt war.

Die Aufbruchstimmung der Wendezeit war in den Werkhallen längst ernüchternder Realität gewichen. Während die Bevölkerung der neuen Bundesländer nach Jahrzehnten der Wartezeit ihre Mobilitätswünsche mit gebrauchten westdeutschen Modellen erfüllte, stand die heimische Produktion vorm Kollaps. Der Trabant 1.1, der eigentlich die Brücke in die Moderne schlagen sollte, wurde zum tragischen Symbol einer zu spät gekommenen Innovation. Bereits Mitte der 1980er-Jahre wurde klar, dass der Zweitaktmotor international keine Zukunft hatte. In einem für die DDR-Wirtschaft beispiellosen Investitionsschub wurde die Lizenz für den VW-Viertaktmotor (EA 111) erworben.

Ein neuer Hilfsrahmen, MacPherson-Federbeine, Scheibenbremsen vorn und eine Verlegung des Tanks unter den Wagenboden waren notwendig, um das moderne Triebwerk zu integrieren. Doch die äußere Hülle blieb weitgehend unverändert. Die Entscheidung der politischen Führung, keine neue Karosserie zuzulassen, erwies sich nach der Währungsunion am 1. Juli 1990 als fatal. Der 1.1er war technisch ein solides Fahrzeug mit dem „Herzen des Polo”, optisch jedoch ein Relikt der 1960er Jahre. Mit einem Preis von circa 18.950 D-Mark (später deutlich reduziert) war er gegenüber westlichen Mitbewerbern nicht konkurrenzfähig.

Exakt 14.51 Uhr rollte am 30. April 1991 der letzte Wagen im Werk II vom Band. Ein Trabant 1.1 Universal, lackiert in einem zarten Rosa, der die Montageendlinie passierte. Mit dem Produktionsstopp endete eine Ära, die 1957 mit dem P50 begonnen hatte. Der Trabant prägte über drei Jahrzehnte hinweg die soziale Topografie der DDR. Er war nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern ein „Familienmitglied”, dessen Pflege und Instandhaltung einen wesentlichen Teil der Freizeit beanspruchte.

Lange Zeit galt der Übergang von Sachsenring zu Volkswagen als Musterbeispiel eines gelungenen Strukturwandels. In Mosel entstand eine der modernsten Fertigungsstätten Europas. Doch zum 35. Jahrestag des Trabant-Endes hat das Bild Risse bekommen. Die vollständige Transformation zum reinen E-Auto-Standort erweist sich im aktuellen Marktumfeld als riskante Wette. Politische Interventionen, etwa durch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, der vehement den Erhalt der Arbeitsplätze und eine verlässliche Bundespolitik einfordert, konnten die Verunsicherung in der Region nicht vollständig nehmen. Kritiker fragen provokant: Erleben wir 35 Jahre nach dem Trabant-Ende erneut einen strukturellen Bruch, diesmal unter dem Banner der ökologischen Transformation?

Im Jahr 2026 hat sich der Blick auf den Trabant gewandelt. Vom belächelten „Plasteauto” ist er zum geschätzten Kulturgut avanciert. Insbesondere die späten 1.1-Modelle sind aufgrund ihrer geringen Stückzahl (nur circa 39.000 produziere Einheiten) in Sammlerkreisen hoch dotiert. Das August Horch Museum Zwickau bewahrt den letzten produzierten Wagen als mahnendes und zugleich ehrendes Zeugnis der Industriegeschichte.

35 Jahre nach dem letzten Trabant können wir auf ein Fahrzeug zurückblicken, das zwar Opfer politischer Fehlentscheidungen wurde, aber ohne Frage eine Ingenieurleistung darstellt, die unter widrigsten Umständen das Maximum des Machbaren herausholte. Der Trabant bleibt das Gesicht der ostdeutschen Automobilhistorie; ein Denkmal aus Duroplast, das auch 2026 noch die Faszination für Technik und Zeitgeschichte weckt.

Titelbildbeschreibung: Am 30. April 1991 rollte der letzte Trabant im Zwickauer Sachsenringwerk vom Band. Der 1.1er fuhr direkt ins heutige August Horch Museum, wo er seither ausgestellt ist. Das Bild zeigt diesen Universal, mit dem vor 35 Jahren ein vielschichtiges Kapitel deutscher Automobilgeschichte geschlossen wurde.  Foto: Archiv Supertrabi

Seite 6

Karls Enkel in Chemnitz: „Das ist unsere Geschichte”

Von Olaf Seifert

Nie hat Karl Marx Chemnitz besucht. Die Stadt, die von 1953 bis 1990 seinen Namen trug. Trotzdem bleibt der große Philosoph, Ökonom und Journalist, der die Arbeiterbewegung und die Gesellschaft prägte, aktuell. Auch der Stadtname Karl-Marx-Stadt lebt nicht nur in Geschichtsbüchern und auf den Personalausweisen der hier zu DDR-Zeiten Geborenen weiter. Er lebt zum Beispiel im Titel einer Interessengemeinschaft, die sich der Pflege des Kulturguts Trabants verschrieben hat: der Trabant-Freunde Karl-Marx-Stadt.

Kein Verein, kein Klub, kein Chef – dennoch bilden die 35 Mitglieder und ihre Familien eine verschworene Truppe. Wo man sich mit ihnen treffen kann, um die Interessengemeinschaft kennenzulernen, Fotos zu schießen und den Text für einen Supertrabi-Beitrag zu recherchieren? Natürlich bei Karl Marx! Genau gesagt, vor seinem gewaltigen Denkmal-Kopf an der Chemnitzer Brückenstraße, vormals Karl-Marx-Allee. Vorm 1971 eingeweihten Karl-Marx-Monument, das der sowjetische Bildhauer Lew Kerbel schuf – dem fast größten Marx-Denkmal der Welt. (Nach dem wenig höheren in der burjatischen Hauptstadt Ulan-Ude, also im russischen Fernen Osten.) Mit Sockel dreizehn Meter, pur immerhin gut sieben Meter in der Höhe misst die rund vierzig Tonnen schwere Plastik. Der „Nischel”, wie der Sachse den Riesenkopf gerne nennt.

Familientreffen am „Nischel”

Am Plattenbau dahinter, seinerzeit Sitz der SED-Bezirksleitung und heute Finanzbehörde, steht in großen Lettern „Proletarier aller Länder vereinigt euch!” geschrieben. Die zündende Idee aus Marx’ und Engels’ Kommunistischem Manifest von 1848. In den vier Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch. Soweit zum Hintergrund.

Wir treffen uns also am letzten Sonntag im September. Alle zu versammeln klappte zwar nicht, doch immerhin 14 der 21 Trabis werden vorm Karl-Marx-Monument postiert. Gar nicht so einfach. Es dauert mit den Fotos, denn sofort strömen Menschen herbei. Löchern die Trabi-Fans mit tausend Fragen, wollen mal am Steuer sitzen, unter die Haube gucken, selber mal den Tankfüllstand mit dem Plastestab messen… Chemnitz ist 2025 (zusammen mit dem italienisch-slowenischen Doppel-Ort Gorizia / Nova Gorica) europäische Kulturhauptstadt, darum schlendern an jenem 28. September deutlich mehr Leute als sonst durchs Zentrum der Industriestadt. Alle sind nett und wissbegierig. Überrascht und glücklich, derart viele Trabis vorm „Nischel” zu sehen. Eine Stunde fliegt weg wie nix, dann endlich öffnet sich ein Zeitfenster. Jetzt aber los: Fotoshooting!

„Große Jungs brauchen großes Spielzeug”

Die Trabant-Freunde neben und vor ihren Autos. Einzelporträts. Dann die Mädels aus dem Team extra… In der Nacht zuvor gab es ein Musikkonzert vorm Marx-Kopf, ein dicker Container steht noch rum. „Der muss raus aus dem Bild! Das müsst Ihr retuschieren, ehe das in die Supertrabi kommt!” Versprochen, ich sage es der Grafikerin. Nun noch rasch das Interview, ehe die ersten heimfahren. Falk Kunadt, mit 63 der Älteste in der Runde, fängt an, erzählt: „35 Mitstreiter haben wir, der Fuhrpark ist 21 Trabis stark. Die meisten kommen aus Chemnitz, manche aus dem Erzgebirge, zwei aus Werdau bei Zwickau.” Warum die Trabant-Freunde Karl-Marx-Stadt im Namen haben? Karl-Marx-Stadt mit dem Barkas-Motorenwerk und seinen Forschungsinstituten war Trabant-Stadt. „Das ist unsere Geschichte. Hier gab es sehr, sehr viele Trabis auf den Straßen und der Name von Karl Marx steht für die Zeit in der DDR, für eines der großen Industriezentren der Republik”, sagt Falk und schildert, wie er 1971 als Kind die Einweihung des Monuments erlebte: „Ich wohnte seit der 2. Klasse in Karl-Marx-Stadt. Mit der Schule waren wir bei dem Ereignis dabei. Ein Riesenbahnhof damals! Auch später, etwa am 1. Mai, gab es hier große Kundgebungen.” Warum er 2025 weiter Trabant fährt? „Große Jungs brauchen großes Spielzeug. Die Leute freuen sich, wenn sie das Auto auf der Straße sehen. Und hier in dieser guten Truppe macht das Hobby noch mehr Spaß.”

Beim Schrauben vor der Garage fing es an

Nächstes Jahr besteht die Gemeinschaft dreißig Jahre. Tino, Jörg und Thomas trafen sich regelmäßig an ihren Garagen an der Neefestraße 7. 2006 beschloss das Trio, zusammen mit den Familien eine Gruppe zu gründen, die auch neben der Fahrzeugleidenschaft gemeinsam etwas unternimmt. Nach und nach stießen weitere Trabi-Fans dazu.

„Wir schrauben im Team, helfen einander bei allem rund um unsere Autos. Aber wir feiern auch zusammen, fahren zu Treffen oder raus ins Grüne”, erzählen die Gründer. Seit 25 Jahren reisen alle traditionell mit den Familien für eine Woche in den Spreewald. In diesem Jahr waren die Chemnitzer unter anderem bei den Treffen Ende August in Zwickau und im September in Culitzsch, ein Familienausflug führte zum Bergbaumuseum Pferdegöpel nach Lauta bei Marienberg.

Marx hätte Spaß an dieser Truppe

Nicht nur geborene Karl-Marx-Städter beziehungsweise Chemnitzer fühlen sich bei den Trabant-Freunden wohl, sogar ein Hamburger fand hier eine neue Heimat: „Michel” Asbahr zog samt seinem Trabi aus der Hansestadt nach Sachsen, nach Chemnitz-Einsiedel. Seit drei Jahren ist die Familie in dem Team aktiv.

Übrigens, auch der Name Karl ist seit Kurzem vertreten. Mit fünfzehn Monaten ist der Sohnemann von Sandra und Sven Koppe das jüngste Mitglied. Little Karli vorm Big Karl. Karl Marx hätte seine Freude daran, genauso wie an den schmucken Trabis und ihren Freunden vor seinem „Nischel”.